Schlafen ist wichtig. Auch für Hunde. Entsprechend sollte auch der Schlafplatz eines Hundes gestaltet sein. Aber muss es denn wirklich immer ein Hundebett sein? Und wenn ja, worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Um es gleich einmal vorweg zu nehmen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Hundebetten, die sich eher zum Sammeln eignen, als einen Vierbeiner hier schlafen zu lassen. Aber natürlich liegt auch dies wieder im Auge des Betrachters und im Ermessen eines jeden Hundebesitzers, seinen Hund ein solches Bett zu kaufen oder nicht.

Ein Hund – ein Bett?!

Ein Hundebett ist also nicht unbedingt ein Muss für einen Vierbeiner. Wenn man sich dann aber für ein Modell entscheidet, sollte dies nicht nur eine hochwertige Qualität besitzen, sondern auch pflegeleicht sein und dem Hund einen entsprechenden Liegekomfort bieten. Oftmals gehen Hundebesitzer davon aus, dass die Tiere nur einen harten Untergrund brauchen. Das ist so aber nicht richtig. Es gibt durchaus Hunde, die sehr gerne weich und kuschelig schlafen würden, aber eigentlich nie die Chance dazu bekommen, dies auch mal auszuprobieren. Wer seinem Hund also ein passendes Bett kaufen möchte, sollte unbedingt auch den Hund mit entscheiden lassen, welches Modell es denn nun sein soll. Das bedeutet eben auch, dass die Tiere zum Kauf des Hundebettes einfach mitgenommen werden sollten. So kann sich der Vierbeiner sein neues Schlaflager einfach selbst aussuchen. Es klingt ein wenig komisch, aber schließlich soll das Tier hier dann ja auch seine Nächte verbringen. Entsprechend sollte Bello also auch aussuchen dürfen. Betten mit Polyesterflocken oder –vlies sollten jedoch nicht gewählt werden. Spätestens nach der ersten Wäsche ist nicht mehr viel von dem eigentlichen Bett zu sehen. Auch für das Liegen sind diese Betten nicht immer optimal.

Und was ist mit Körbchen?

Auch die Körbchen sind bei den Hundebesitzern weit verbreitet. Diese Rattan-Körbe haben in der Regel aber keine lange Lebensdauer. Schließlich sind diese Körbe ideal zum Anknabbern, wenn Bello einfach mal Langeweile hat. Beim Kauf befindet sich im Korb meist nur ein sehr einfaches Kissen, auf dem der Hund schlecht liegen kann. Weiterhin sind auch die Körbe aus Plastik nicht so gut für Hunde. Auf den ersten Blick sind diese vielleicht leicht zu reinigen, aber die Belüftung lässt doch sehr zu wünschen übrig. Auch bei den Kissen, die angeboten werden, gibt es einiges zu beachten. Die Füllung mit den Styroporkügelchen kommt bei den meisten Vierbeinern nicht so gut an. Zudem sollten diese Kissen dann auch wirklich regelmäßig ausgetauscht werden.

Geld sparen lohnt sich nicht

Bei einem Hundebett sparen zu wollen, ist die falsche Devise. Ideal für den Vierbeiner sind die orthopädischen Hundebetten. Diese haben eine ähnliche Matratze, wie die Betten der Menschen. Darüber hinaus können auch Wasserbetten für die Vierbeiner gekauft werden. Ob dies aber wirklich sein muss, sollte jeder Hundebesitzer alleine entscheiden. Hunde mögen gar nicht allzu viel Komfort. Sie wollen einfach nur einen schönen Schlafplatz, auf dem sie Ruhe finden und sich erholen können. Empfehlenswert sind unter anderem Betten, Kissen und Decken aus Viscoschaum. Alternativ können auch Kombinationen aus Schaumstoff und Viscoschaum genutzt werden. Solche Betten oder auch die orthopädischen Hundebetten sind meist teuer, bringen aber nicht nur gesundheitliche Vorteile für den Hund. Billigangebote müssen in der Regel nach kurzer Zeit erneuert werden. Wer ein wenig mehr Geld für seinen Hund ausgeben möchte, hat sicherlich auch einige Jahre dem Hund eine große Freude bereitet.

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