Welpen sind süß und erweichen meist auch das Herze von fast jedem Menschen. Aus diesem grund lassen sich viele Neu-Hundebesitzer oder welche, die es noch werden wollen, zu einem Spontankauf der kleinen Hunde hinreißen. In den meisten Fällen ist dies aber nicht von Erfolg gekrönt. Deshalb sollten die größten Fehler beim Welpenkauf auch wirklich vermieden werden. Das ist nicht nur besser für den Hund, sondern in den meisten Fällen auch für den Geldbeutel.

Fehler Nummer eins: Den Züchter nicht überprüfen

Es werden immer mehr Welpen im Internet oder in Zeitungsanzeigen angeboten. Durchaus kann man hier auch Angebote von seriösen Züchtern finden oder Menschen, die privat einfach gut und gerne Hunde züchte, aber dennoch sollte man vorsichtig sein. Es kann sich hier auch um Händler aus Osteuropa handeln. Wer unbedingt einen Rassehund haben möchte, sollte sich an den Verband für das Deutsche Hundewesen wenden. Hier sind alle Züchter aufgeführt. So kann man auch sicher sein, dass mit den Tieren alles okay ist. Wer dennoch einen anderen Weg gehen möchte, sollte zumindest genau hinschauen, mit wem man es zu tun hat und wie die Umstände der Züchtung sind.

Fehler Nummer zwei: Der Kaufvertrag

Auch wenn es ein wenig übertrieben scheint, aber beim Kauf eines Welpen sollte auch der Kaufvertrag eine wichtige Rolle spielen. Auf diese Weise kann man die Sicherheit haben, dass mit dem Hund alles in Ordnung ist und dieser auch geimpft und entwurmt wurde. Zudem sollte der Kaufpreis im Vertrag schriftlich fixiert werden.

Fehler Nummer drei: Hastige Entscheidungen

Der Kauf eines Welpen sollte reichlich überlegt sein. Man sollte dies nicht zwischen Einkauf und Hausarbeit erledigen. Vielmehr ist es ratsam sich wirklich Zeit zu nehmen. Dazu gehört dann auch eine entsprechende Vorbereitung. Das bedeutet, einen passenden Züchter herauszusuchen, zu dem man auch Vertrauen hat. Dann sollte man sich die Welpen erste einmal genau ansehen und vielleicht auch noch einmal eine Nacht darüber schlafen. Seriöse Züchter geben den neuen Hundebesitzern immer gerne noch ein wenig Bedenkzeit. Schließlich möchten sie ihre Hunde auch in guten Händen wissen. Vielleicht muss auch noch einmal das Thema etwas genauer in der Familie besprochen werden, bevor ein neues Familienmitglied hinzukommt. Generell sollte man einfach nichts überstürzen, sondern sich Zeit nehmen.

Fehler Nummer vier: Nicht auf den Impfschutz achten

Welpen sollten frühsten im Alter von acht Wochen von der Mutter getrennt und verkauft werden. Und genau in dieser Zeit sollten sie auch die erste Impfung und Entwurmung bekommen. Das ist äußerst wichtig, um mögliche Krankheiten ausschließen zu können. Deshalb sollte man niemals ungeimpfte Welpen kaufen. Ein Züchter ist immer für die erste Impfung und Entwurmung verantwortlich und sollte nicht ausreichend immunisierte Welpen nicht verkaufen.

Fehler Nummer fünf: Nicht überlegen

Es gibt immer wieder Menschen, die ohne große Überlegung einen Welpen kaufen und dann im Nachhinein feststellen, dass es aus ganz unterschiedlichen Gründen, einfach nicht funktioniert. Entweder ist die Wohnung zu klein oder man hat nicht genügend Zeit, oder, oder, oder. Das alles interessiert einen Hund nicht. Für ihn ist es aber schlimm, einfach wieder abgegeben zu werden. Schließlich musste der Welpe ja erst die Trennung seiner Mutter und den Geschwistern verarbeiten. Aus diesem Grund sollte man also im Vorfeld genau überlegen, ob und welchen Hund man sich zulegen möchte.

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