Ihr Hund zeigt in verschiedenen Situationen Anzeichen dafür, dass er gestresst ist? Oder haben Sie Ihren Hund erst kurze Zeit und möchten präventiv dafür sorgen, dass es gar nicht erst soweit kommt, dass Ihr Hund sich gestresst fühlt? Hier finden Sie ein paar Tipps rund um das Erkennen und Entgegenwirken von Stress. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Hundetrainer gezielt danach zu fragen um Ihrem Schützling ein möglichst entspanntes Zusammenleben zu ermöglichen!

Denken Sie immer daran: ein Hund, der ruhig und vielleicht auch in sich gekehrt wirkt muss nicht gleichzeitig ein entspannter Hund sein! Viele Anzeichen und Faktoren sind für unser menschliches Auge schwer zu erkennen. Oft werden Stressreaktionen von uns nicht als solche wahrgenommen. Daher gilt es, nicht nur in spezifischen Situationen auf mögliche Anzeichen zu achten, sondern während des gesamten Alltags und Umgangs mit dem Hund potentielle Stressauslöser zu erkennen. Von außen ist dies oft schwer möglich. Daher scheuen Sie sich nicht einen kompetenten Hundetrainer zu Rate zu ziehen.

Helfen Sie Stress bei Hunden abzubauen

Helfen Sie Ihrem Hund, stressende Situationen als weniger belastend zu empfinden. Bauen Sie in Ihre Hundeerziehung nicht nur die gängigen Übungen ein wie Sitz, Platz, Fuß, Hier etc. sondern probieren Sie einmal gezielt Entspannungsübungen aus. Es gibt viele tolle Anleitungen in Büchern und natürlich mittlerweile auch im Internet.

Generell seien Sie sich über Ihre Hauptaufgabe als Hundehalter bewusst: Sie sind die (möglicherweise einzige) Bezugsperson. Somit vertraut Ihnen Ihr Hund und Sie sollten folgende Situationen zum Wohle Ihres Hundes vermeiden:

Erregtes, hektisches oder chaotisches Verhalten gegenüber Ihrem Hund oder in Anwesenheit Ihres Hundes sollte grundsätzlich vermieden werden. Stellen Sie sich einmal bildlich vor: ein Rudelführer oder auch Leitwolf würde völlig hektisch und „kopflos“ durch sein Territorium rennen – wie würde wohl sein Rudel darauf reagieren?

Auch Bedrohen und Bedrohungen jeglicher Art gegenüber Ihrem Hund sollten nicht gezeigt werden. Anders sieht es natürlich mit nicht vermeidbaren Bedrohungen aus der Umwelt aus. Zum Beispiel kreist das erste Mal ein riesiger Hubschrauber über dem Kopf Ihres Welpen. Wir wissen, dass dies keine wirkliche Bedrohung darstellt – aber der Welpe muss es erst noch lernen.

Klare Kommunikation gegenüber Ihrem Hund

Wie schon im vorletzten Blogartikel beschrieben sollte unklare Kommunikation vermieden werden. Genauso natürlich wie körperliche Einwirkungen jeglicher Art oder auch indirekte Einwirkungen wie Erschrecken. Natürlich kann man manchmal Situationen nur schwer aus dem Weg gehen. In unserem ganz normalen Alltag kann es durchaus schon mal zu erschreckenden Situationen kommen. Denken wir nur einmal an eine Tür, die durch den Zug von offenen Fenstern lautstark und völlig unvermittelt ohrenbetäubend zuknallt.

Ziel des Zusammenlebens und der Erziehung unseres Hundes sollte sein, dass er lernt sich aktiv und sich in seinem Umfeld angepasst zu verhalten. Durch grundsätzliche Vermeidung jeglicher stressenden Ereignisse und „in Watte packen“ wird ein Hund nie lernen mit solchen Situationen umzugehen. Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit zu lernen mit stressenden Situationen umzugehen.

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Bild:  İbrahim Soyarslan