Als Hundebesitzer muss man sich um verschiedene Dinge Gedanken machen. Denn das Wohl des vierbeinigen Freundes steht natürlich mit an erster Stelle. Und Hunde brauchen natürlich eine Menge mehr als nur Wasser oder Futter. So müssen die Tiere hin und wieder auch mal zum Tierarzt, um Impfungen zu bekommen oder um einfach mal durchgescheckt zu werden. Da können dann schon eine Menge Kosten auf die Hundehalter zukommen. Aus diesem Grund und auch aus Unwissenheit, schließen viele Hundebesitzer für die eigenen Tiere keine Haftpflichtversicherung ab. Aber eine solche könnte unter Umständen einmal sehr wichtig sein.

Wenn Hunde einen Schaden anrichten

Hunde sind Tiere. Und wie die meisten Tiere gehen sie ihren Trieben nach. So kann es unter Umständen schon mal passieren, dass Hunde sich untereinander nicht riechen und leiden können. Dann kann die Situation schnell eskalieren und einer von beiden wird verletzt. Denn nicht immer ist es für den Hundehalter auch wirklich machbar, gleich eingreifen zu können. Aber auch Passanten können vom eigenen Hund angegriffen werden. Sei es nun aus dem Spiel heraus oder einfach weil sich der Hund bedroht fühlt. Hin und wieder sind die Reaktionen eines Hundes auch für den Besitzer nicht immer gleich vorhersehbar. So kann sich beispielsweise ein Hund losreißen und auf diese Weise einen Verkehrsunfall provozieren. In all den genannten Fällen muss der Hundebesitzer dann für die entstandenen Schäden aufkommen. Dazu ist er rechtlich verpflichtet. Besonders im Bereich der medizinischen Versorgungen kann es dann schon mal zu einer höheren Summe kommen. Damit es aber gar nicht erst zu einer solchen Katastrophe kommen muss, sollte sich Hundebesitzer im Vorfeld absichern.

Eine Hundehaftpflichtversicherung kann helfen

Viele Menschen denken, dass in der allgemeinen Haftpflichtversicherung auch bereist Schäden mit abgedeckt sind, die beispielsweise durch Haustiere verursacht werden. Dies stimmt auch zum Teil. Aber die meisten Versicherungen gehen hier von kleinen Haustieren, wie Katzen oder Vögeln aus. Hunde und deren Schäden sind nicht mitversichert. Ein Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen kann hier dann entscheidend weiterhelfen. Mit einer entsprechenden Versicherung für den Hund ist man als Hundehalter auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Denn diese springt dann ein, wenn der Hund wirklich einen Schaden verursacht hat. Das betrifft sowohl Personen- wie auch Vermögensschäden.

Keine Versicherung für Kampfhunde

Prinzipiell können alle Hunde mit einer solchen Haftpflichtversicherung abgesichert werden. Ausgenommen sind jedoch die Kampf- und Listenhunde. Hier ist den Versicherungen meist das Risiko zu groß, dass etwas passieren könnte. Aus diesem Grund werden diese Hunde gar nicht, bzw. nur gegen einen sehr hohen Versicherungsbeitrag, versichert. Der Versicherungsbeitrag richtet sich immer nach der Rasse des Hundes. So sind die monatlichen Versicherungskosten für einen Pudel natürlich geringer, als beispielsweise für einen Labrador.

Alle großen Versicherungen bieten mittlerweile eine Hundehaftpflichtversicherung an. Um sich einen genauen Überblick zu verschaffen, kann ein Versicherungsvergleich helfen. Dieser findet sich im Internet.

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